Trockenes Auge

Indisposition für die Sehfunktion

Was ist das Trockene Auge?

Das Trockene Auge oder die Keratoconjunctivitis ist eine weit verbreitete, multifaktorielle Erkrankung des Tränenfilms und der Augenoberfläche. Die Krankheit äußert sich durch Beschwerden und Symptome, wie Sehstörungen sowie Instabilität des Tränenfilms. Sie bewirkt zudem eine potentielle Schädigung der Augenoberfläche.

Im Krankheitsbild differnziert man folgende Untergruppen:

Das evaporativ Trockene Auge äußert sich durch eine erhöhte Verdunstung des Tränenfilms.

Man unterscheidet „trockene Augen mit verminderter Tränenproduktion (hypo-volämisch)“ und „trockene Augen mit vermehrter Verdunstung des Tränenfilms (hyper-evaporativ)“.

Bei chronischem Trockenen Auge kann als Begleiterscheinung eine Entzündung der Augenoberfläche auftreten.

Insgesamt ist das Trockene Auge eine der häufigsten Augenerkrankungen. Es betrifft einen erheblicher Anteil der Bevölkerung – insbesondere über 40-Jährige.

Frauen leiden häufiger unter dem Trockenen Auge als Männer. Die Zahl der Trockene Auge Patienten wird allein in den USA auf 25-30 Millionen geschätzt. Weltweit liegt die Inzidenzrate in vergleichbarer Höhe zu jener in den USA. Dies entspricht insgesamt einer Zahl von über 300 Millionen Patienten.

Start typing and press Enter to search